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Impfungen, Krankheiten und Medikamente für eine USA Reise

Es gibt für die USA keine vorgeschriebenen Impfungen. Das Erkrankungsrisiko ist gleich dem in Deutschland und Umgebung, also sehr gering. Auch die medizinische Versorgung ist mit der europäischen zu vergleichen. Allerdings sind die Kosten einer ärztlichen Behandlung höher, da ausländische Patienten nur als Privatpatienten behandelt werden.

Impfungen

Obwohl keine speziellen Impfungen für eine Reise in die USA vorgeschrieben sind, sollten Reisende sich trotzdem über Empfehlungen der US-Behörden informieren. Diese raten nicht ohne eine Diphterie-Tetanus- und Hepatitis B-Impfung einzureisen. Außerdem sollten sich Risikogruppen gegebenenfalls gegen Influenza, Meningokokken-Meningitis, Pneumokokken, Keuchhusten und Tollwut impfen lassen.

Einfuhr von Medikamenten

Reisende sollten einen ausreichenden Vorrat an wichtigen und verschreibungspflichtigen Medikamenten mitbringen. Denn für den Erwerb solcher Medikamente ist auch in den USA ein ärztliches Attest nötig, das mit unnötig hohen Kosten verbunden sein kann. Jedoch gilt Vorsicht bei Betäubungsmitteln und starken Medikamenten – in den USA gelten dafür strenge Einfuhrbestimmungen.

Verbreitete Krankheiten in den USA

Der Keuchhusten ist eine weit verbreitete Krankheit in den USA. Besonders in Kalifornien gab es in den letzten Jahren viele Krankheitsfälle. Daher sollten besonders Risikogruppen, wie Säuglinge und Kinder über eine entsprechende Impfung verfügen.

Im Bereich des Yosemite Nationalparks in Kalifornien besteht die Gefahr einer Erkrankung an dem Hantavirus. Seit 2012 werden vermehrt Erkrankungen gemeldet. Die Ansteckungsquelle sind vor allem Nagetiere, daher gilt besondere Vorsicht bei der Lagerung von Lebensmitteln. Diese sollten für Tiere unzugänglich aufbewahrt werden.

Eine ebenfalls weit verbreitete Krankheit, besonders im Bundesstaat Texas, ist der West-Nile-Virus. Besonders häufig tritt er in den Spätsommer- und Herbstmonaten auf, da er durch infizierte Mücken verbreitet wird. Entsprechend längere Kleidung und Mückenschutzmittel sind in kritischen Gebieten also ratsam. Diese Vorsichtsmaßnahmen können ebenfalls vor der Ansteckung mit dem Dengue-Fieber schützen, das vermehrt im Süden der USA auftritt.

Für Rücksackreisende, Outdoor Liebhaber, Höhlenbesucher und Personen, die häufig in Kontakt mit Tieren stehen, empfiehlt sich in jedem Fall eine Tollwut-Impfung. Die Übertragung kann vor allem durch Hunde und Wildtiere erfolgen, aber auch Fledermäuse sind sehr häufig Krankheitsträger.